wozu träumen ?

Zwischen dem alltäglichen Verhalten und den nächtlichen Träumen eines Menschen besteht ein direkter Zusammenhang.

Wie bereits Jung im Begriff der Synchronizität beschreibt, beeinflussen sich in der Quantenphysik zwei Ereignisse, die in keinem kausalen Zusammenhang stehen, gegenseitig. Die beiden Ereignisse bilden physikalisch ein Feld der Möglichkeiten.

So bildet auch der Traum eine Karte von Möglichkeiten, indem er verschiedene im Gehirn gespeicherte Erfahrungsbilder zusammenbringt und so für den Träumer unerwartete und sinnvolle Überschneidungen von normalerweise getrennten Erinnerungen kreiert.

Ohne Träume würden wir krank. Menschen, die aus dem sogenannten REM-Schlaf (rapid-eye-movement) geweckt und so am Träumen gehindert wurden, holten diesen sobald es möglich war nach und träumten unablässig in den kommenden Nächten, obwohl es sonst nur 5 Traumphasen im nächtlichen Schlaf gibt.

Im Träumen kommt es zu einer Korrespondenz zwischen geistigem Wachstum, Herausbildung des Selbst und zunehmender Selbstwahrnehmung. Der Traum ist am Reifeprozess der Persönlicheit und an der Entwicklung der persönlichen Fähigkeiten beteiligt.